Da rollen sie

die Steine, die mir in den letzten Tagen alle vom Herzen gefallen sind. Es geht voran! Es geht schnell voran. Wie schon die Monate zuvor gibt es noch unglaublich viel zu tun und viel zu wenig Zeit. Aber jetzt plötzlich, seit ein paar Tagen, fühlt sich das richtig und gut an!

Hatte ich doch noch bei der Vorab-Festival-Version so einige Bauchschmerzen, vor allem mit den Texten, die ich so rede, so bin ich endlich an dem Punkt, an dem ich mich selbst wiedererkenne. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr man sich in so einem Prozess des Schreibens und Umschreibens verlieren kann. Da sieht und hört man plötzlich eine Person, die zu einem Instrument des Films geworden ist und mit den eigentlich Hintergründen und Begebenheiten immer weniger zu tun hat. Ja, da bin ich ehrlich.

Aber: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Die Arbeit der letzten Tage haben den Film genau dahin gebracht, wo ich ihn haben wollte. Und jetzt kann ich mit jeder Nacht wieder besser (ein)schlafen. Nachts ist es nämlich immer am schlimmsten .. wenn man da in der Dunkelheit liegt, irgendwie müde aber irgendwie auch hellwach ist und der Kopf anfängt zu rattern. Wenn man sich das Hirn darüber zermartert, wie man denn nun die letzten zwei Protagonisten verbindet. Und krampfhaft versucht, sich an die Reise zu erinnern.

 

Kommentar verfassen