Seit ich mich mit meiner MS auf den Weg gemacht habe und verschiedene Menschen kennenlerne, gibt es immer wieder Begegnungen, die mich mit voller Wucht aus dem Leben schleudern. Im positivsten Sinne. Das fühlt sich dann an, als ob jemand die Pause-Taste für’s Leben gedrückt hat und dich in diesem Moment verweilen lässt. In einem Gefühl der Faszination und Dankbarkeit, der Inspiration und Lebensenergie.

Auf diesem kleinen Wölkchen schwebe ich nun mal wieder. Denn ich durfte eine tolle Persönlichkeit kennenlernen: Daniel.

Wir kennen uns eigentlich schon eine Weile, aber bisher nur aus gegenseitigen E-Mails. Wir wurden miteinander bekannt gemacht, um Daniels Leben in einer neuen Folge „Tausend Gesichter“ festzuhalten (die Folge erscheint voraussichtlich im Dezember).

Es war dieser erste Blick, als ich Daniels Zimmer betrat. Ein Blick in die Augen eines Menschen, der Freude und Tiefe ausstrahlt. In diesem Moment wusste ich, dass er einen bleibenden Eindruck in meiner Seele hinterlassen wird.

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Jetzt bin ich schon einen Tag wieder zuhause. Der Dreh ist vorbei und noch immer fühle ich mich ganz benommen. Noch nicht in meiner Realität, meinem Alltag angekommen. Die Eindrücke des Drehs hallen in meinem Kopf nach. Schon die ganze Zeit versuche ich in Worte zu fassen, was mir an dieser Begegnung so viel Energie verpasst hat. Es gelingt mir nicht so richtig.

Aber dafür mache ich ja schließlich Filme 😉  und ich kann es kaum abwarten, euch diesen starken, wundervollen Menschen vorzustellen. Und vielleicht habe ich bis dahin auch die passenden Worte.

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