Rollentausch

Oha oha oha – vier Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten von „Kleine graue Wolke“ habe ich mich mal wieder vor die Kamera gewagt. Im Rahmen unserer „Einblick“-Videoserie „Tausend Gesichter“ stellen wir nämlich alle paar Monate ein Blogger-Teammitglied im Porträt vor. Und für diesen Monat bin ich also nun an der Reihe.

Das Monatsthema lautet „Selbstliebe“. Ein wunderschönes Thema. Es passt insofern so gut zu meiner momentanen Entwicklung, weil ich gerade in diesem Bereich viel verändern und beobachten konnte in den letzten Monaten.

Es war ungewohnt, wieder vor anstatt hinter der Kamera zu stehen. Aber ich freue mich, dass ihr nun auch mal Kai und Deva ein wenig in Aktion sehen könnt ☺️. Denn diese beiden wunderbaren Menschen werden mich noch eine Weile begleiten und damit auch in meinen Texten auf diesem Blog weiterhin ihren Platz einnehmen.

Schon seit ein paar Monaten bin ich mit der wahnwitzigen Idee schwanger, eine Art Fortsetzung von KGW zu produzieren, weil ich den vergangenen Schub und die damit angetretene Reise als Neuanfang empfinde. Naja. Erstmal nur ein wahnwitziger Gedanke.

Mehr zum Thema

Wenn euch das Thema Selbstliebe allgemein interessiert, schaut euch doch auch mal auf unserer „Einblick“-Website um, es gibt viele interessante Beiträge. Paola von ehemals Schubweise schreibt zum Beispiel ihre 10 Tipps, um sich selbst mehr zu lieben zu lernen. Es wird auch kontrovers geschrieben: Christine vom Blog Deine Christine empfindet Selbstliebe und Achtsamkeit eher als trendy und distanziert sich von diesen Worten, hier geht es zu ihrem Text -> Leichter gesagt als getan.

Was empfindet ihr denn bei der Auseinandersetzung mit diesen Themen? Ist Selbstliebe überhaupt etwas, was euch beschäftigt? Seid ihr dort selbst schon eigene Prozesse gegangen? Habt ihr überhaupt Bedarf? Hinterlasst mir gerne Kommentare, ich brenne darauf, mich mit euch darüber auszutauschen!

9 thoughts on “Rollentausch

  1. Selbstliebe ist sehr wichtig!! Man darf es allerdings nicht mit Egoismus verwechseln.. bei sich sein und gut auf sich selbst achten ist essentiell für ein angenehmes Leben.

    Natürlich wirft einem besonders eine Krankheit manchmal Knüppel zwischen die Beine, aber man darf nicht daran verzweifeln.

    Ich wünsche dir alles gute und freue mich sehr über dieses Thema!! 😍👍🏻❤️

    1. Vielen Dank, liebe Beate! Ja du hast recht, man darf es nicht mit Egoismus verwechseln. Bei meiner Arbeit zu dem Thema ist mir aufgefallen, dass es doch erschreckend viele tun! Wenn gleich im Deutschen das Wort ja recht schnell damit verwechselt werden könnte, so liegen die Bedeutungen ja doch meilenweit auseinander.
      Alles Liebe 🌸

  2. Tolle Eindrück von dir!!
    Ich denke, dass ich heute an einem ähnlichen Punkt stehe, wo du vor etwa einem halben Jahr standest. Ein Schub und die Erleuchtung wieder in alte Muster gefallen zu sein oder manche Handlungsmuster nie wirklich angegangen zu sein und das Potenzial zu spüren, dass da noch viel mehr geht. „Selbstliebe“, ein großes Thema. Du sprichst im Film, wie auch in den letzten Blogeinträgen, so einige Dinge an, mit denen ich mich gerade auseinandersetze. Daraus kann ich viel für mich mitnehmen. Besonders sympathisch und gelungen finde ich an deinem Portrait, dass dein Gefühl von Glück und Dankbarkeit diesen Weg gefunden zu haben, beim Zuschauer ankommt.
    Alles Liebe <3

    1. Danke für das tolle Feedback, es freut mich zu hören, dass sich das Gefühl von Glück und Dankbarkeit transportiert 🙏 und ich wünsche dir viel Abenteuerlust für deine eigenen neuen Prozesse ☺️😘

  3. Liebe Sabine, das ist ein ganz toller Beitrag! Ich kann ganz viel von dem, was du sagst, nachvollziehen. Vor allem auch die Frage, „für wen machst du das hier gerade eigentlich“ – und leider auch die Härte und Unfreundlichkeit mit sich selbst. Für mich ist Yoga momentan ein guter Weg, mit allem klarzukommen. So ein inneres Yoga, das Innere Lächeln an sich selbst, das gleichmütige Ausharren in „Alltags-Asanas“, und, ganz wichtig, die Gewaltlosigkeit in Gedanken, Worten und Taten. Ich habe auch festgestellt, dass es weder mir noch meiner Umgebung etwas nützt, wenn ich mich und mein Leben über die MS definiere. Ob mit oder ohne diese Erkrankung – Ich kann nur für mich selber sorgen. Eine Opferrolle bringt mich nicht weiter, ich muss selber handeln, ausharren – und akzeptieren.
    Insofern finde ich deinen Beitrag gerade sehr passend für mich, außerdem war es eine helle Freude, dir zuzusehen, du wirkst befreit und glücklich! Bewahre dir diese Grundeinstellung! 🙂

    1. Liebe Astrid, vielen lieben Dank für deine Worte! Und schön, dass du deinen Weg durch das Yoga findest. Genau wie du sagst: Eine Opferrolle bringt uns nicht weiter. Diese Rolle wird uns gesellschaftlich so früh schon in die Wiege gelegt, dass es manchmal gar nicht auffällt, dass man sich in ihr befindet. Das Lösen von dieser Rolle, eigentlich ein einfacher Blickwinkelwechsel – das hat mich wirklich sehr befreit.
      Alles Liebe für dich ✨

  4. Wow – welch ein Unterschied zu der suchenden Sabine in kgw. Du bist so sehr bei Dir und ich fand es sehr interessant, Deinen Kalari-Weg mal von innen zu sehen und nicht nur fragmentarisch auf Insta… Für meinen Teil wünsche ich Dir sehr, dass Du Deinen Weg so weiter machen kannst und selbst weiter Bestimmerin in Deinem Körper wirst – Und ich würde eine filmische Fortsetzung auf jeden Fall anschauen.

    LG Katja

    1. Herzlichen Dank, liebe Katja 🙏 Ja, es ist wirklich so – es hat sich einiges getan seit KGW. Wer weiß .. vielleicht gibt es ja doch noch einen zweiten Teil 🙂
      Ganz liebe Grüße!

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