Über mich

Kurz und knackig:

  • in Detmold geboren, Hamburg für den Moment als Heimat auserkoren
  • auf der Reise zu sich selbst
  • Chef der eigenen Filmproduktionsfirma Paperkite Pictures
  • hat das Filmprojekt „Kleine graue Wolke“ ins Leben gerufen
  • Bloggerin
  • vielseitig, kreativ & irgendwie verrückt
  • MS-Diagnose im August 2011

Ich frage mich manchmal, was wohl passiert wäre, wenn mein Arzt die Diagnose MS nicht als „kleine graue Wolke“ an meinem blauen Himmel umschrieben hätte. Wahrscheinlich hätte ich trotzdem einen Film draus gemacht, nur mit weniger schönem Namen.

Die MS traf mich mit voller Schlagkraft im Studium Medienproduktion, 4. Semester, kurz vor den letzten Prüfungen. Im Nachhinein kann ich mich kaum erinnern, wie ich diese ganzen Klausuren und Hausarbeiten mit der Sehnerventzündung und der Diagnose  im Schlepptau geschafft habe.

Weil mich so viele Texte im Netz verstört und deprimiert haben, kam nach drei Monaten die kleine graue Wolke wieder ins Spiel. Ich wollte herausfinden, ob mein Arzt recht hat. Ob es wirklich diese kleine graue Wolke sein kann. Ob der schwarze Himmel um mich herum verschwindet und wieder blau werden kann, wie er gesagt hat. Die Kino-Dokumentation „Kleine graue Wolke“ ist geboren und erscheint 2015 deutschlandweit in den Kinos und später, 2016, auch auf DVD im Handel.

Einige Jahre später beginnt mein Leben in eine andere Richtung zu fließen. Nach jahrelanger filmischer Arbeit mit und über Menschen & MS richtet sich mein Fokus nun auf die Reise nach innen, zu mir selbst. Meditation, die indische Kampf- und Heilkunst Kalari, sowie Ayurveda erhalten Einzug in mein Leben und bringen mich Stück für Stück zu mehr Bewusstheit. Und damit stärke ich nicht nur meinen Geist und Körper, sondern sehe auch die MS mit anderen Augen. Mit den Augen eines Beobachters.

Mit den vielen kurzen Dokumentationen, die ich mittlerweile für das Bloggerprojekt „Einblick“ gedreht habe, will ich der Öffentlichkeit vor Augen führen, wie sich MS anfühlt und welche Bandbreite die Krankheit hat.

Und mit diesem Blog möchte ich die Art, wie wir über Krankheit reden, verändern.

 

 

 

31 thoughts on “Über mich

  1. Sehr geehrte, liebe Sabine Marina,

    auf dem Rückflug von unserer diesjährigen Urlaubsreise habe ich beim Durchblättern einer im Flieger ausliegenden Ausgabe der Brigitte Ihren Bericht zur MS mit großem Interesse gelesen. Da mir vor zwei Jahren auch die Diagnose MS gestellt wurde und ich mich seitdem auf einem mühsamen, aber ermutigenden Weg der Selbstheilung befinde, würde ich mich gerne mit ihnen austauschen. Ich habe in den letzten 18 Monaten einen Reisebericht mit dem Titel „Unterwegs mit der MS-Marathon“ zur Information meiner Freunde und Familienangehörigen und natürlich zur eigenen Auseinandersetzung mit dieser Erkrankung verfasst, der jetzt abgeschlossen ist. Wenn Sie interessiert sind, übersende ich Ihnen gerne ein Exemplar.

    In jedem Fall wünsche ich Ihnen von Herzen Gesundheit und den Erhalt der Lebensfreude!

    Herzliche Grüße,

    Winfried.

    1. Lieber Winfried,
      das klingt sehr sehr interessant!! Ich würde mich über ein Exemplar freuen, meine Anschrift findet sich im Impressum. Vielen herzlichen Dank für das liebe Angebot! Durch „Kleine graue Wolke“ und meine restliche Arbeit als Filmemacherin zum Thema MS bin ich immer neugierig und auf der Such nach neuen Sichtweisen und Umgangsarten! Bin schon sehr gespannt!
      Alles Liebe,
      Sabine

  2. Sehr geehrte Sabine, meine Frau hat mir den Bericht aus der Brigitte-13 auf den Schreibtisch gelegt. Ich beschäftige mich seit einigen Jahren als Trainer mit dem Thema MS und habe einige Privatkunden, mit denen ich Krafttraining mache. Mit gutem Erfolg. Die Idee ist logisch. Die Muskeln lassen nach. Wenn du aber die noch funktionierenen Muskeln nach „allen Regeln des Krafttrainings“ verbesserst wirst du deinen Körper besser beherschen können.
    Denke mal darüber nach und lasse dich nicht unterkriegen.
    Alles Gute für dich und deine Zukunft: Richard

  3. Hallo Sabine,
    ich habe dich über Mama Schulze entdeckt. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Film und hoffe das du dich genauso wenig wie ich, von der „Blume namens Multiple SkleROSE“ unterkriegen lässt.
    Liebe Grüße Christiane

    1. Ahoi Christiane, danke dir!!!! Hab heute erst deinen Blog entdeckt, super!! Kannst mich ab sofort zu deinen Lesern zählen 🙂 Ich hatte übrigens „Das Lachen der anderen“ irgendwie schon wieder aus meinem Gedächtnis gestrichen, bis ich es eben bei dir gelesen habe und mir auch sofort die Folge angeschaut… danke für’s erinnern und ich stimme dir zu, großartige Sendung, habe auch viel gelacht! Liebe Grüße!!

  4. Hallo Sabine,

    hatte schon einiges über deinen Film gelesen. Heute bin ich dann auf deinen Blog gestoßen und habe ihn gleich abonniert. Ich wünsche dir einen friedlichen Verlauf deiner MS und einen fulminanten Verlauf deines Films und deiner Karriere!

    Liebe Grüße
    Katrin

  5. Hallo Sabine,

    ich bin auch heute auf deinen Blog gestoßen und hätte Interesse deinen Film zu sehen.
    In welchen Städten läuft der Film bisher ?

    Gruß
    Tinkabell

  6. Liebe Sabine,

    ich gratuliere Dir von ganzem Herzen für diesen Film und bin selber anderweitig körperlich eingeschränkt. Alles Gute weiterhin und viel Erfolg wünscht Dir

    Regina

  7. Liebe Sabine,

    die Idee einen Film über MS zu drehen, finde ich grandios. Auch wenn es sicherlich ein Balanceakt sondergleichen ist, die richtigen Szenen, die richtigen Leute darzustellen.
    Ich bin sooo gespannt und freue mich auf das Filmerlebnis. 🙂

    Alles Gute und viel Erfolg wünscht,

    Deine Christine! mit Blog und MS 😉

    1. Danke dir liebe Christine, ich verfolge deinen Blog auch schon 🙂 und wünsche auch dir viel Erfolg damit und alles Liebe! Lass mich gerne deine Gedanken zum Film wissen!

      1. Danke für die Termine. Leider ist das so gar nicht in meiner Nähe 🙁
        Ich muss mal schauen wie ich das drehen kann, denn den Film möchte ich soooo gerne sehen…
        LG Deine Christine

        1. Ach wie schade. Aber es gibt auch immer noch die Möglichkeit, dass du dein Lieblingskino einfach mal ansprichst! Viele Kinos buchen den Film auf Zuschauer Wunsch 🙂 Das würd ich einfach mal probieren! Ich drücke die Daumen!!!

  8. Liebe Sabine, meine Freundin Karola spielt in dem Film eine kleine Rolle zusammen mit ihrem Mann, für mich war es klar, daß mein Mann und ich uns diesen Film anschauen. Ich möchte dir sagen, daß er uns sehr berührt hat, die Musik, die Kameraeinstellungen und natürlich die Geschichten von anderen Betroffenen verschaffen Zuschauern einen Blick auf die verschiedenen Gesichter der Krankheit und wie Betroffene damit umgehen. Eine Frage zu einer Szene: Du liegst im Watt, leblos? Was will uns diese Szene sagen?

    1. Hi liebe Gaby, vielen Dank für dein Feedback! Die Szene hat ganz viele Bedeutungen, aber ich habe sie hauptsächlich so konzipiert, weil ich dieses Gefühl verdeutlichen wollte, wie es ist, einen Fatigue-Anfall zu bekommen. Diese Leere, die mich dort umgibt und dieses Ausgeliefert-Sein auf der einen Seite und die Schwere der Glieder und Unfähigkeit sich zu bewegen auf der anderen. Hat das deine Frage beantwortet :)? Liebe Grüße! Sabine

  9. Hallo Sabine. Ich verfolge deinen Blog nun schon einige Zeit. Ich finde es ganz toll wie du mit der MS umgehst. Deinen Film muss ich mir unbedingt anschauen. Ich las in einigen Blogs wie toll er geworden ist. Mach bitte weiter so. Liebe Grüße Sarah

    1. Hallo liebe Sarah, vielen Dank! Dein Blog steht bei mir auch schon seit einigen Wochen auf der Leseliste 🙂
      Ich hoffe, du kannst den Film irgendwo sehen und bin gespannt auf deine Meinung dazu! Auch dir und deinem Blog: Weiter so! Ganz liebe Grüße! Sabine

  10. Liebe Sabine,

    mit Deiner Krankheit so umzugehen, ist wie ein Finger von meiner Hand. Somit reiche ich Dir meine Hand, im dem ich Dir mitteile, dass ich Dich so großartig finde, wie Du mit Deiner Erkrankung umgehst. Schreib mir doch mehr von Deinen Gefühlen, wenn Du magst.

    Ich Grüße Dich und freue mich wenn Du antwortest
    Regina. (74 Jahre) 🙂

  11. Hallo,
    habe einen Teil deines Blogs gelesen, sehr interessant…bin im Gegensatz zu dir schon eine alte Frau (52) ;-),habe selber auch MS…was anderes, es fällt mir sehr schwer diese graue Schrift, auf dem grauen Untergrund zu lesen…gibt es da irgendeine Möglichkeit das so zu ändern das man es besser lesen kann ?
    so long
    Gabbie

    1. Hi liebe Gabbie! Danke für dein Feedback. Welche Schrift unter welchem Grund meinst du denn genau? Meinst du rechts in der Leiste? Man kann ja alles irgendwie ändern im Web 🙂

  12. Liebe Sabine,

    wir haben heute in unserer MS-Selbsthilfegruppe Deinen Film angeschaut.
    ( https://chronischhochdrei.wordpress.com/2016/03/18/sonne-am-himmel/ )
    Das einzige treffende Wort lautet DANKE!!

    Ich wünsche Dir nur das beste und finde es ganz toll, wie engagiert Du Dich für die Aufklärung über MS einsetzt. Barrieren entstehen eigentlich nur in den Köpfen der Menschen, weil sie jemanden vllt. nicht gleich in eine passende Schublade packen können und sich dann unsicher im Umgang mit ihnen fühlen.

    DA sollten wir ansetzten.. Du bist dabei, ich mache auch mit.

    Ganz lieben Gruß aus Oberfranken / Bayern,
    Beate

    1. Hi liebe Beate,
      wow, vielen lieben Dank für dein Feedback zum Film! Freut mich sehr, dass er euch gefallen hat!
      Viele liebe Grüße! Sabine

  13. Liebe Sabine,

    ich habe deinen Film heute bestellt und somit noch nicht gesehen. Hätte eine Frage, die vielleicht im Film beantwortet wird: Nimmst du Medikamente und wenn ja, welche. Stehe gerade vor einer Entscheidung, was das angeht.

    Alles Liebe, Birthe

    1. Liebe Birthe,
      nein, ich nehme keine Medikamente, bin aber weder auch nicht prinzipiell streng dagegen. Ich denke, dass das immer eine sehr individuelle Entscheidung sein muss. Da ich nicht so wirklich an den präventiven Nutzen glaube und es mir aktuell gut geht und die Krankheit für mein Empfinden keine großen Fortschritte macht, habe ich mich dagegen entschieden. Aber ich würde dahingehend niemals Tipps verteilen wollen! Ich bin gespannt, wie dir der Film gefällt und wünsch dir alles Liebe! Sabine

    2. Liebe Birthe,

      bei mir wurde erst vor zwei Monaten MS diagnostiziert (anhand eines Schädel- und Halswirbelsäulen-MRT sowie aufgrund der Symptome). Lumbalpunktion und weitere Tests werden in zwei Wochen bei einem stationären Krankenhausaufenthalt nachgeholt (vorher war dort kein Bett frei *pff*). Die Diagnose MS steht laut meinem Neurologen jedoch auch ohne weitere Tests bereits fest (?).

      Vor drei Wochen wurden mir in der MS-Ambulanz unzählige Röhrchen Blut abgenommen und im Krankenhaus soll dann anhand der Blutergebnisse abgewogen werden, welche Therapie für mich in Frage kommt.

      Habe mich insgesamt nicht wirklich gut aufgehoben oder aufgeklärt gefühlt. Auch wenn der Arzt in der MS-Ambulanz sehr sehr nett und zumindest kompetenter gewirkt hat als mein Neurologe. Beide Ärzte meinten übrigens die Nebenwirkungen der MS-Therapien seien nicht der Rede wert (ich mein .. hallo?!!).

      Ich habe daraufhin auf eigene Faust unzählige Studien, Erfahrungsberichte (Blogs!) und kritische Artikel (http://tims-trier.de find ich echt spitze!) gewälzt und mittlerweile beschlossen mich gegen eine Therapie zu entscheiden und vorerst andere Möglichkeiten zu versuchen (Homöopathie, Ernährung, Sport, usw).

      Für mich persönlich wiegen die Nebenwirkungen der Medikamente einfach viel viel schwerer als die derzeitigen Begleiterscheinungen meiner MS (Gefühlsstörungen rechtes Bein, Feinmotorikschwäche rechter Arm, hin und wieder leichter Schwindel, Fatigue, Konzentrations- und teilweise Artikulationsschwierigkeiten).

      Ich weiß nicht, ob dir meine Sichtweise irgendwie hilft (bedenke bitte auch, dass ich noch ganz neu bin in diesem ‚Leben mit MS‘) und im Endeffekt muss sowieso jeder für sich entscheiden. Lass dich nur bloß nicht von Ärzten überrumpeln und lass dir bei der Entscheidung Zeit. Wenn mir vor drei Wochen auf der MS-Ambulanz angeboten worden wäre sofort mit einer Therapie anzufangen, hätte ich bestimmt nicht nein gesagt. Ich war damals überfordert mit den vielen Informationen und hab mich in erster Linie gefragt warum es denn dann überhaupt Leute gibt die keine Therapie machen, wenn die Medikamente doch eh so gut wie keine Nebenwirkungen haben…

      Alles Gute und liebe Grüße aus Österreich,
      Claudia

  14. Liebe Sabine,

    Deine Filme sind wunderbar! Toll!

    Du schreibst:
    „Eine unsichtbare Krankheit sichtbar machen. Das ist mein Ziel.“

    Und ja, Du machst die MS für viele Menschen sichtbar! Danke! Weiter so!

    LG, Kerstin

  15. Liebe Sabine,
    ich danke dir von ganzem Herzen für diesen grandiosen Film. Nicht nur mir hat er schon einige Male neue Kraft gegeben den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern er hat mir sehr dabei geholfen, all meinen Lieben das ganze Thema näher zu bringen. Kurz nach meiner Diagnose fiel es mir unheimlich schwer in Worte zu fassen, wie man sich manches Mal mit unserer Krankheit so fühlt. Dann kam dein Film ins Spiel und ich musste nicht mehr reden und erklären sondern konnte meine Lieben einfach vor den Fernseher setzen und im nu war alles gesagt!
    Auch deinen Blog wie auch deine Erfahrungen über die Meditationen verfolge ich mit großen Interesse über Instagram und lassen geben mir immer wieder neuen Mut wenn der Himmel über mir mal wieder ziemlich zuzieht!
    Mach weiter so! Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Erfolgt für alles was du dir vornimmst!!!
    Ganz Lieben Gruß aus dem Bergischen Land
    Nina

    1. Liebe Nina, das freut mich total zu hören! Vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Auch dir wünsche ich ganz viel Kraft und alles Gute 🌸

  16. Hallo Sabine,
    Ich bin auf deinen Blog gestoßen.. werde mir demnächst auch den Film ansehen, den Trailer habe ich schon gesehen.
    Mich würde interessieren ob du eine Basistherapie mit Medikamenten machst oder gemacht hast?

    Ich habe die Diagnose vor 2 Monaten bekommen und mache nun eine Basistherapie, aber ob das auf Dauer das richtige ist weiß man wohl nie…
    Im Moment bin ich wohl noch überfordert und ängstlich wegen dem was kommen kann.

    Ich wünsche dir nur das Beste und das dein Himmel immer schön blau ist 🙂

    LG Franzi

    1. Hi liebe Franzi!
      Nein, ich nehme keine Medikamente, auch nicht bei Schüben. Mir geht es sehr gut damit, aber das ist für jeden anders. Wenn es dir momentan Halt gibt, eine Basistherapie zu machen, finde ich persönlich das voll ok. Und du kannst ja auch wieder aufhören, wenn du sie nicht mehr möchtest!
      Es haben dir sicher schon viele gesagt, dass diese Überforderung ein Stück weit normal ist – ich hatte das auch. Fühle dich nicht schlecht, dass du sie hast.

      Auch dir wünsche ich einen blauen Himmel 🙂
      Ganz liebe Grüße, Sabine

Kommentar verfassen