Ein gesprochener Blogeintrag

Gestern hatte ich den spontanen Impuls, mal einen Blogbeitrag zu sprechen anstatt zu tippen. Irgendwie fand ich es reizvoll, alle Gedanken einfach aus meinem Mund sprudeln zu lassen, ohne die Möglichkeit, es hinterher tot zu korrigieren. Daraus ist dann mein allererster Podcast entstanden. Ein Experiment.

Darauf gekommen bin ich unter anderem, weil ich den Text zu dem zugehörigen Podcast vor eineinhalb Wochen unterwegs irgendwo aufgeschrieben hatte und ihn nun partout nicht wieder finde 😅 . Und ihr kennt das ja vielleicht: Wenn man einmal was geschrieben hat, hat man beim zweiten Mal das Gefühl, der Text ist a) nicht so treffend und b) hat man die Hälfte vergessen.

Bitte lasst es mich wissen, wie es euch gefallen hat! Diese und alle kommenden Folgen könnt ihr auf meinem YouTube-Channel abrufen.

Für mich war es in jedem Fall eine spannende Erfahrung. Vor allem dann hinterher zu merken, dass ich noch so viel eigentlich hätte miteinbringen wollen, was ich dann natürlich nicht mehr konnte. Mir hat das gezeigt, dass ich in jedem Fall gerne mit beiden Medien arbeite, also sowohl Text, als auch Audio  bzw. irgendwann bestimmt auch Video.

Das Thema „Geduld“ hat noch sehr viele Dimensionen mehr. Vielleicht finde ich ja meinen Ursprungstext in den Untiefen meiner mobilen Devices.

So oder so ist es gerade DAS Thema in meinem Leben: Ganz bewusst Dinge wachsen zu lassen. Von innen heraus. Wurzeln zu bilden. Ich habe Momente, in denen ich ganz dort bin und die fühlen sich wunderschön an. Aber momentan überwiegen Momente der Ungeduld, in denen der Widder in mir nach vor preschen und alles beiseite räumen möchte.

10 thoughts on “Ein gesprochener Blogeintrag

  1. Liebe Sabine, der Podcast war wunderbar erfrischend. Eine gute Abwechslung, und manchmal bin ich auch etwas lesefaul, und da ist es angenehm einfach nur zuzuhören.
    Was mir allerdings beim Geschriebenen besser gefällt, ist dass ich’s, wenn es mich besonders anspricht, z.B. dein Panchakarmapost, mir nochmal durchlesen kann, und besser Notizen machen kann. Wichtige Infos finden sich schneller wieder.
    ☀️

    1. Ja, die Abwechslung macht’s ☺️ Mir geht es auch so, dass ich gewisse Dinge lieber aufschreibe bzw. lese, anstatt sie zu hören oder zu sprechen. Danke für dein Feedback 🙏

  2. Hallo Sabine,
    ich finde gesprochene Beiträge für beide Seiten stressfreier. Für dich, das erklärst du ja, für mich ist zuhören einfacher, als lesen. Ich mag deinen Podcast!
    Liebe Grüße vom Niederrhein
    Katrin

  3. Hi Sabine☺ ich finde es gesprochen sogar fast ein bisschen besser, weil du damit etwas mehr Raum zum Vertiefen hast. Und du kannst viel mehr rüberbringen, nicht nur an Inhalt sondern auch durch das Wie du etwas erzählst.

    Geduld.. ein sehr großes Thema für mich. Dinge geduldig anzugehen fällt mir wirklich schwer, mir wurde es auch gar nicht in die Wiege gelegt. Wenn ich zum Beispiel ein Ziel vor Augen habe, dann muss ich sofort tätig werden. Dann kommt mein Temperament und meine unbändige Energie zum Vorschein. Und das bewegt mich zu Hochtouren, Multitasking, manchmal auf der Überholspur und zu einer nichts-ist-unmöglich-Einstellung. Ungeduld ist Bewegung. Geduld fühlt sich nach Abwarten was passiert, untätig sein, Kontrolle abgeben, an. Und das ist wirklich schwierig für mich. Ungeduld entsteht durch meinen ständigen Blick in die Zukunft. Gelassenheit und Geduld entsteht wenn ich mich mehr auf das Jetzt konzentriere.
    …ein wirklich großes Thema für mich. 😊

  4. Liebe Sabine,

    ich liebe Podcasts und ich liebe deine Beiträge. Was besseres hätte dir aus meiner Sicht also gar nicht einfallen können! ;))

    Liebe Grüße aus Salzburg,
    Claudia

  5. Hallo Sabine!
    Die Idee mit dem Podcast finde ich toll. Durch die Stimme werden Deine Emotionen zum Inhalt gleich mitgeliefert.
    Ich bin Widder und Vata…was soll ich sagen…Geduld ist nicht wirklich meins. Ich habe letzte Woche eine kleine Ayurveda-Kur gemacht und befolge zur zeit die Morgenroutine und mache mir das leckere Frühstück (ich liebe es, warm zu essen). Aber ich merke dabei, wie mein Kopf schon wieder beim nächsten Schritt ist. Trotzdem tut es mir gut. Die nächste Herausforderungen wird sein, Ayurveda in meinen beruflichen Alltag zu integrieren. Deshalb fand ich deine Aussage tröstend: nicht alles sofort, es muss wachsen.
    Liebe Grüße
    Ines

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