Gegen den Strom

Es war schon im Sommer mal Thema bei mir und es bleibt aktuell: Mut. Ich merke gerade, was Mut überhaupt bedeutet. Viele Menschen fanden es damals mutig, „Kleine graue Wolke“ zu realisieren mit allem, was dazu gehört. Sowohl mit der persönlichen Herausforderung der Begegnungen als auch mit der Filmproduktion an sich. Andere fanden es mutig, dass ich danach ein Unternehmen gegründet habe. Wiederum andere finden es mutig, dass ich keine Medikamente nehme.

Das alles fühlt sich mich persönlich nicht nach Mut an. Es sind alles Dinge, für die ich ohne Schwierigkeiten einstehen kann. Herz und Kopf ziehen bei all diesen Sachen an einem Strang. So ist es für mich unmissverständlich klar, dass diese Sachen gerade richtig für mich sind.

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Der notwendige Schub(s)

Dankbarkeit. Das ist immer noch das dominierende Gefühl nach der Panchakarma. Sie erstreckt sich auf vieles. Jetzt gerade fühle ich mich so unglaublich dankbar, dass ich diesen Schub mit den massiven kognitiven Störungen im Sommer bekommen habe. Ohne diese krasse Erfahrung hätte ich nicht – zumindest nicht in nächster Zeit – danach geforscht, woraus „ich“ denn eigentlich bestehe. Wer ist dieses „ich“? Verschwindet es etwa, wenn ich meine kognitiven Fähigkeiten verliere? Ne, das klingt nicht richtig.

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Fünf Wochen .. of what?

Was habe ich jetzt eigentlich fünf Wochen gemacht? Am wenigsten tatsächlich meditiert. Das hat mich selbst überrascht. Immerhin hatte ich massenhaft Gelegenheit dazu. Der Ort war perfekt, ich war allein mit mir, in einem Häuschen mitten in der Natur. Aber irgendwie .. sollte es nicht sein, vor allem in den ersten Wochen.

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Heim gekommen.

So. Nach fünf Wochen Panchakarma zurück zuhaus. Auf der einen Seite könnte ich explodieren vor Dingen, die es zu berichten gibt – ehrlich, ich habe schon überlegt, ob es nicht sinniger ist, ein Buch über meine Erfahrungen schreiben, anstatt es für den Blog aufzustückeln.

Auf der anderen Seite fühle ich mich gerade so geerdet, so in mir ruhend, dass ich gar nicht so sehr das Bedürfnis verspüre, viele Worte über die vergangene Zeit zu verlieren. Verzwickt ☺️

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Abwesenheitsnotiz – Start der Panchakarma

Sonntag. Viel zu erledigen. Wie vor jeder anderen Reise ballt sich alles die letzten Tage. Beruflich wie privat gibt es unendlich viele Dinge, die noch erledigt werden wollen, bevor ich mich in ein neues Abenteuer stürze: Meine erste Panchakarma.

Fünf Wochen werde ich ab morgen aus dem Alltag treten und in diese Behandlung gehen. Behandlung, Kur, Reinigung – egal, wie man es offiziell nennt, für mich ist es ein Abenteuer. Es schließt sich an an die neue Reise, die vor fünf Monaten mit dem letzten Schub begann. Und auch wenn mir mein Ayurveda-Therapeut den Ablauf grob erklärt hat, habe ich keine Ahnung, was auf mich zu kommt.

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Rollentausch

Oha oha oha – vier Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten von „Kleine graue Wolke“ habe ich mich mal wieder vor die Kamera gewagt. Im Rahmen unserer „Einblick“-Videoserie „Tausend Gesichter“ stellen wir nämlich alle paar Monate ein Blogger-Teammitglied im Porträt vor. Und für diesen Monat bin ich also nun an der Reihe.

Das Monatsthema lautet „Selbstliebe“. Ein wunderschönes Thema. Es passt insofern so gut zu meiner momentanen Entwicklung, weil ich gerade in diesem Bereich viel verändern und beobachten konnte in den letzten Monaten.

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