Eine neue Art des Urlaubs

Es ist Sommer. Kroatien-Zeit. Ein feststehender Break im Jahr, eine Zeit, wo ich natürlicher Weise innehalte. Schon im letzten Jahr war ich völlig geflasht, was sich in mir verändert hat in so kurzer Zeit und heute sitze ich hier und denke: Ich erkenne mein Leben nicht wieder. Und das ist so wunderschön.

Eine neue Art des Urlaubs weiterlesen

Darf ich mir ein Schnitzel bestellen?

Mein nahes Umfeld hat nun ein Jahr, nachdem ich Ayurveda kennengelernt habe, so langsam mitgeschnitten, dass ich mich anders ernähre, als der Durchschnitt. Vorher war es ja einfach „gesund“ – und das war für die meisten schon ein Grund für spitze Bemerkungen. Aber nun blickt wirklich niemand mehr daran lang, wonach ich mir mein Essen aussuche.

Die Gedanken der anderen lesen sich quasi selbst: „Jetzt isst sie plötzlich abends keinen Salat mehr? Und keinen Käse? Keine kalte Saftschorle mehr zum Essen? Und kein Fleisch? Also ich bestelle mir jetzt trotzdem Schnitzel mit Pommes, das muss einfach sein!“

Darf ich mir ein Schnitzel bestellen? weiterlesen

PODCAST #2 – Ein Perspektivwechsel

Soeben ist auf dem „Einblick“-Blog das neue Monatsthema erschienen. Und diesmal haben allein die Angehörigen das Wort. Und Bild. Unter anderem hat hier auch mein Mann über seine Erfahrungen mit meiner Diagnose geschrieben.

Mich hat das Lesen seines Textes im ersten Augenblick etwas geplättet, weil ich mich damals irgendwie anders in Erinnerung hatte. Darüber spreche ich in meinem neuen Podcast:

PODCAST #2 – Ein Perspektivwechsel weiterlesen

Und was isst du jetzt so?

Da momentan die am häufigsten gestellte Frage die nach meiner Ernährung ist, habe ich beschlossen, diesem Thema auch auf meinem Blog mal wieder ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken 😊 – in Etappen, denn das Thema bleibt umfassend.

Mein letzter Beitrag speziell zum Thema Ernährung ist schon eine Weile her. Damals war ich, glaube ich, noch total auf dem Clean Eating Trip. Das Prinzip des Clean Eatings habe ich natürlich immer noch beibehalten, sprich: es kommen nur frische, unverarbeitete Nahrungsmittel auf den Tisch. Allerdings habe ich es nun endgültig und ein für alle Mal abgelegt, mich in diese Gruppen einzuordnen .. also was es da so alles gibt: Vegetarier, Veganer, Flexitarier .. oder eben auch Clean Eater.

Und was isst du jetzt so? weiterlesen

Spieglein an der Wand

Vor ein paar Monaten habe ich beschlossen auf diesem Blog auch über Hochsensibilität zu schreiben. Das Thema begleitet mich jetzt schon einige Jahre und ich durfte dadurch viel über mich lernen.

Und gleichzeitig hat es mir auch für mein Umfeld die Augen geöffnet. Erstens dafür, dass es überhaupt eine unterschiedliche Art von Sensibilität gibt und welchen Unterschied sie macht. Endlich zu realisieren, was genau mich an die Art einiger Menschen anecken lässt.

Und zweitens wieviele doch sehr sensible Menschen sich in meinem direkten Umfeld befinden. Und dass viele, mit denen ich mich spontan auf einer Wellenlänge fühle, sensibler sind als die breite Masse.

Mein Blick auf das hochsensibel-sein hat sich jetzt nochmal verändert. Und dabei geht es nicht um den fehlenden Filter und um Reizüberflutung und all das, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Interaktion.

Spieglein an der Wand weiterlesen

#bodypositivity

Meine Filterblase füllt sich derzeit mit dem Hashtag #bodypositivity. Das Thema ist schon länger präsent – durch den Film „Embrace – Du bist schön“ bekommt es jetzt aber nochmal neuen Antrieb, habe ich zumindest das Gefühl.

Als dieser Begriff vor einiger Zeit auftauchte, hab ich mich eigentlich gefreut, dass endlich ein Bewusstsein dafür entsteht, seinem Körper Gutes zu tun und ihn nicht zu hassen, ganz gleich wie er ist. Das fand ich gerade auch im Bezug auf Auswirkungen einer (chronischen) Erkrankung auf unsere Körper so interessant. Liebe deinen Körper, auch wenn deine Beine anders funktionieren als früher. Liebe deinen Körper, auch wenn er dir momentan unberechenbar erscheint.

#bodypositivity weiterlesen

Dieses kuschelige alte Leben

Es passiert in der dritten Nacht bei Kai und Deva. Ich liege nach einer intensiven Abendmeditation in meinem kuscheligen Bett, als ich plötzlich (zu fast schon gewohnter Zeit) um halb drei aufwache. In meinem Kopf klingt ein Medizin-Mantra nach, was ich vor dem Schlafengehen noch gehört hatte.

Ich bleibe eine Weile liegen und fühle in meinen Körper hinein. Und bemerke ein deutliches, aber in gewisser Weise angenehmes Ziehen in meinem Kiefer. Wie eine Spastik, eine Verspannung, die sich nach langer Zeit gelöst hat. Mein Unterkiefer fühlt sich anders an. So.. ausgerichtet.

Dieses kuschelige alte Leben weiterlesen

Wellenreiten lernen 

Habt ihr schonmal erlebt, dass Glück blubbert? In den letzten Meditations-Sessions ist so viel Glück in mir hochgeblubbert, dass ich teilweise laut loslachen musste vor Freude.

Als Kind hatte ich so eine Wassersäule. So ähnlich fühlt sich das grad an. Ich stehe immer noch ganz am Anfang und sehe mich in der ersten Einschalt-Phase der Säule. Da gab es immer zwei drei große Blubbs, bevor  kleinere aber kontinuierlich strömende Blubberbläschen nach oben stiegen. 

Eigentlich bezeichne ich mich hier ja schon seit Jahren als glücklichen Menschen. Weil ich das Leben schätzen gelernt habe. Ja, hab ich auch. Ich bin auch irgendwie glücklich – zumindest habe ich für vieles die Augen geöffnet und genieße viel mehr. Aber dieses Glück und diese Freude, die ich gerade erfahre, geht so durch und durch .. das fühlt sich einfach anders an. Intensiver. Purer.

Wellenreiten lernen  weiterlesen