Jüngere Wohn-Pflege

Am vergangenen Mittwoch war ich zu Gast auf einer Veranstaltung des Vereins Jüngere Wohn-Pflege e.V. in meiner Heimatstadt Detmold. Die sehr engagierte Gabriele Bunse hatte mich zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, an der viele bekannte Gesichter teilgenommen haben: Eva Koch von der Hertie Stiftung, Sabine Schipper von der DMSG und – was mich am meisten gefreut hat – mein allererster Neurologe und Namensgeber von „Kleine graue Wolke“ Christoph Schattenfroh. Zusammen mit dem Kinderarzt Günther Golla reden wir über einige verschiedene Aspekte des Lebens mit MS. Ich bin sozusagen als „Insiderin“ eingeladen.

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Multiple Sklerose aus ayurvedischer Sicht

„Im Ayurveda behandeln wir Menschen – keine Krankheiten.“

Ein Zitat meines Ayurveda-Therapeuten Michael Rohrschneider 💙

Nachdem es im ersten Ausschnitt meines Interviews mit Michael ganz allgemein darum ging, was Ayurveda ist, gehen wir heute ein Stück weiter und klären nicht nur, was die sogenannte Konstitution ist, sondern auch, wie man im Ayurveda die Multiple Sklerose betrachtet und behandelt.

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Spieglein an der Wand

Vor ein paar Monaten habe ich beschlossen auf diesem Blog auch über Hochsensibilität zu schreiben. Das Thema begleitet mich jetzt schon einige Jahre und ich durfte dadurch viel über mich lernen.

Und gleichzeitig hat es mir auch für mein Umfeld die Augen geöffnet. Erstens dafür, dass es überhaupt eine unterschiedliche Art von Sensibilität gibt und welchen Unterschied sie macht. Endlich zu realisieren, was genau mich an die Art einiger Menschen anecken lässt.

Und zweitens wieviele doch sehr sensible Menschen sich in meinem direkten Umfeld befinden. Und dass viele, mit denen ich mich spontan auf einer Wellenlänge fühle, sensibler sind als die breite Masse.

Mein Blick auf das hochsensibel-sein hat sich jetzt nochmal verändert. Und dabei geht es nicht um den fehlenden Filter und um Reizüberflutung und all das, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Interaktion.

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Eben nur anders.

Der Welt MS Tag 2017 ist nun fast vorbei. In diesem Jahr habe ich nicht schon Tage vorher einen Text dazu geschrieben, keine Worte vorbereitet. Der Tag schlich auf mich zu und ich wusste, dass er bald kommen wird. Und ebenso wusste ich, dass er diesmal ganz anders als sonst werden wird.

Er war noch nie so .. naja .. ich will nicht sagen unspektakulär, aber so etwas ähnliches. Ich stelle fest, dass ich mich mit der Art und Weise, wie über MS besonders heute geredet wird (was ich ja bis vor kurzer Zeit auch noch getan habe) nicht mehr so richtig identifizieren kann. Zu viel hat sich verändert in den letzten Wochen.

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Das Wissen vom Leben

Was hieß eigentlich bisher gesund leben für mich? Mhhh. Ein gesundes Leben hat viele Aspekte, aber vor allem hat es sich aus einer gesunden Ernährung, Bewegung, nicht allzu viel Stress und einer glücklichen Beziehung definiert.

Und rückblickend betrachtet habe ich all diese Einzelteile schön brav bearbeitet. Jedes für sich. Bei der Ernährung habe ich mich zum Clean Eating hinentwickelt und achte auf Art und Herkunft der Lebensmittel, die ich meinem Körper zuführe. Bei der Bewegung hab ich viele tolle Sportarten begonnen, die mir sehr viel Spaß bringen, wie Tanzen, DeepWork, Krafttraining, Yoga and whatnot. Und gegen Stress schreibe ich Listen und Pläne, versuche Struktur in meinen Alltag zu bringen, um all die Sachen, die meiner Meinung getan werden müssen, optimal miteinander zu verweben. Also eigentlich? Alles paletti! Wenn ich so drüber nachdenke, habe ich mich an meine Regeln gehalten.

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Die Sache mit der Aufklärungsarbeit

Vor ein paar Tagen ist ein regelrechtes Erdbeben durch die MS-Community gegangen. Denn im TV läuft seit kurzer Zeit ein kleiner Spot, der als Spendenaufruf für die DMSG gedacht ist.

Ich will gar nicht anfangen, meine Meinung zu diesem Werk zu sagen, es tut eigentlich auch gar nicht viel zur Sache. Was ich einfach nur festgestellt habe: Hier wird ein Bild der Krankheit Multiple Sklerose dargestellt, von dem ich mich abgrenzen möchte. Und diese spontane Reaktion ist mir selbst zuwider.

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Ein Hauch von Bestimmung

So. Bald ist es tatsächlich drei Jahre her, dass ich meinen Bachelorfilm „Kleine graue Wolke“ fertig gestellt und damit auch mein Studium abgeschlossen habe. Wie faszinierend schnell diese Zeit rückblickend vergangen ist. Gerade mal vor einem Jahr kam die DVD auf den Markt.

Drei Jahre mit der eigenen Filmproduktionsfirma, drei Jahre als Unternehmerin und drei Jahre, in denen ich mich als Filmemacherin mit Multiple Sklerose auseinandersetze. „Was? Du machst Filme über deine eigene Krankheit?“ + eine hochgezogene Augenbraue ernte ich oft im Gespräch mit anderen über meinen Beruf.

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