It’s that time of year..

Zeit für Resümees. Wer hätte gedacht, dass es ausgerechnet das Jahr 2017 wird, dass mein Leben nochmal so grundlegend durcheinander wirbelt. Ich kann mich noch erinnern als ob es gestern gewesen ist, wie ich gedacht habe: „Zwo-Siebzehn wird ’n Flop“. Hat sich auch bis ungefähr zur Jahreshälfte so angefühlt.

Die vergangenen Jahre habe ich meine Jahresabschlusstexte oft an verschiedene Ereignisse geknüpft. Dieses Mal möchte ich den Text Menschen widmen.

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Heim gekommen.

So. Nach fünf Wochen Panchakarma zurück zuhaus. Auf der einen Seite könnte ich explodieren vor Dingen, die es zu berichten gibt – ehrlich, ich habe schon überlegt, ob es nicht sinniger ist, ein Buch über meine Erfahrungen schreiben, anstatt es für den Blog aufzustückeln.

Auf der anderen Seite fühle ich mich gerade so geerdet, so in mir ruhend, dass ich gar nicht so sehr das Bedürfnis verspüre, viele Worte über die vergangene Zeit zu verlieren. Verzwickt ☺️

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Spieglein an der Wand

Vor ein paar Monaten habe ich beschlossen auf diesem Blog auch über Hochsensibilität zu schreiben. Das Thema begleitet mich jetzt schon einige Jahre und ich durfte dadurch viel über mich lernen.

Und gleichzeitig hat es mir auch für mein Umfeld die Augen geöffnet. Erstens dafür, dass es überhaupt eine unterschiedliche Art von Sensibilität gibt und welchen Unterschied sie macht. Endlich zu realisieren, was genau mich an die Art einiger Menschen anecken lässt.

Und zweitens wieviele doch sehr sensible Menschen sich in meinem direkten Umfeld befinden. Und dass viele, mit denen ich mich spontan auf einer Wellenlänge fühle, sensibler sind als die breite Masse.

Mein Blick auf das hochsensibel-sein hat sich jetzt nochmal verändert. Und dabei geht es nicht um den fehlenden Filter und um Reizüberflutung und all das, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Interaktion.

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Anders ehrlich

Es ist gerade Nacht in Pronstorf. Vor ein paar Stunden bin ich bei Human Posture angekommen und sitze nun bei Kerzenschein in „meinem“ Teil des Hauses. Durch die Zeit, die ich hier verbringe, habe ich ein Stammplätzchen lieb gewonnen, was von den Familienmitgliedern manchmal liebevoll „Bines Haus“ genannt wird. So süß. Momentan bin ich allein, Kai und Deva sind mit ihren Kindern auf Reisen.

Aktuell habe ich ein so unglaublich großes Bedürfnis nach Stille. Schon auf der Reise hierher mit Bahn, Bus und den letzten Kilometern über Land zu Fuß, habe ich gemerkt, wieviel Anspannung ich mit mir herumtrage. Dieser Ort hier legt das immer so frei. Irgendwie hart – aber ich bin dankbar dafür. So fällt es mir leichter, diesen ganzen Energien ins Auge zu blicken.

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Eben nur anders.

Der Welt MS Tag 2017 ist nun fast vorbei. In diesem Jahr habe ich nicht schon Tage vorher einen Text dazu geschrieben, keine Worte vorbereitet. Der Tag schlich auf mich zu und ich wusste, dass er bald kommen wird. Und ebenso wusste ich, dass er diesmal ganz anders als sonst werden wird.

Er war noch nie so .. naja .. ich will nicht sagen unspektakulär, aber so etwas ähnliches. Ich stelle fest, dass ich mich mit der Art und Weise, wie über MS besonders heute geredet wird (was ich ja bis vor kurzer Zeit auch noch getan habe) nicht mehr so richtig identifizieren kann. Zu viel hat sich verändert in den letzten Wochen.

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Wellenreiten lernen 

Habt ihr schonmal erlebt, dass Glück blubbert? In den letzten Meditations-Sessions ist so viel Glück in mir hochgeblubbert, dass ich teilweise laut loslachen musste vor Freude.

Als Kind hatte ich so eine Wassersäule. So ähnlich fühlt sich das grad an. Ich stehe immer noch ganz am Anfang und sehe mich in der ersten Einschalt-Phase der Säule. Da gab es immer zwei drei große Blubbs, bevor  kleinere aber kontinuierlich strömende Blubberbläschen nach oben stiegen. 

Eigentlich bezeichne ich mich hier ja schon seit Jahren als glücklichen Menschen. Weil ich das Leben schätzen gelernt habe. Ja, hab ich auch. Ich bin auch irgendwie glücklich – zumindest habe ich für vieles die Augen geöffnet und genieße viel mehr. Aber dieses Glück und diese Freude, die ich gerade erfahre, geht so durch und durch .. das fühlt sich einfach anders an. Intensiver. Purer.

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Nach Wurzeln graben

Drei Tage bin ich nun hier. Drei Tage voller Meditation und guter Gespräche. Voll Stille und voller Natur. Reich mit dem Gefühl der Geborgenheit, aber ebenso reich an Arbeit an mir selbst.

Vor allem der Blick auf die MS funktioniert hier anders als zuhause. Hier begegnet man der Krankheit ganz anders, als ich es kenne und als überall sonst, wo ich hinkomme. Das ist interessant und vom Prinzip her toll. Aber es ist auch aufwühlend, es wirft mein Weltbild durcheinander. Und nicht immer gefällt mir spontan, was diese lieben Menschen mir aus ihrer Sicht sagen.

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Let’s go 2017!

Und weiter geht es! Neues Jahr, neue Chancen, neue Erlebnisse, neues Glück! Wie kann es nur sein, dass die Jahre so verfliegen. Mein Mann und ich haben vor ein paar Tagen fast fassungslos festgestellt, wie schnell 2016 an uns vorbeigeflitzt ist! Bitte ein wenig langsamer, 2017!

Genau deswegen haben wir das alte Jahr auch außerordentlich entspannt verlassen und das neue ebenso begonnen.

Ehrlich gesagt hat mich das schon ein wenig fasziniert. Am Silvestermorgen sind wir aufgewacht – und hatten absolut NICHTS auf der To-Do-Liste. NICHTS. Es war aufgeräumt, eingekauft und alles andere, was sich sonst so aufdrängt, war erledigt oder ins neue Jahr vertagt.

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