Ein Neustart

Aufregende Tage liegen hinter mir – in die gute und die schlechte Richtung. Schlecht, weil mein Blog gehackt wurde und dabei mein schöner letzter Beitrag flöten gegangen ist. Aber nun gut, ich mag den Hacker nicht mit meinem Unmut belohnen, daher ist es mir mittlerweile egal.

Und in die gute Richtung, weil ein paar neue Werke von mir veröffentlicht wurden, die mir am Herzen liegen.

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Ein neuer Welt MS Tag

Insgesamt also nun der Fünfte, den ich miterlebe – und mitgestalte. Das diesjährige internationale Motto lautet „Independence“ – also „Unabhängigkeit“. Ich liebe dieses simple Motto. Ohne Schnörkel und Schön-Malerei. Über Unabhängigkeit kann man in so viele unterschiedliche Dialoge kommen – mag ich!

Unabhängigkeit hat so viele Dimensionen. Bei mir persönlich ist damit momentan auch ganz stark das Gefühl von Freiheit verbunden. Und zwar Freiheit, die in unser aller Köpfen beginnt. Beim Denken. Bei Entscheidungen, die wir für uns treffen.

Ich denke noch ganz oft zurück an meine eigenen Anfänge im Umgang mit der neuen Situation, plötzlich chronisch krank zu sein. So richtig bewusst war ich mir damals nicht darüber, was es für mich bedeuten wird, so offen mit der MS durch die Welt zu spazieren. Es war mehr eine Trotzreaktion auf so viel Negatives, was ich im Netz über diese merkwürdige neue Krankheit von mir gefunden hatte.

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Schreibgast #5: Anja

Heute gibt es mal wieder einen Gasttext! Yay! Ich freue mich, euch heute Anjas Geschichte vorstellen zu dürfen. Sie schrieb mir über Facebook und ich finde ihre Erfahrungen so schön, dass ich Anja gefragt habe, ob sie mein Schreibgast damit werden möchte. Danke, liebe Anja ?

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Aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, lässt sich etwas Schönes bauen!

Es ist Anfang Mai 2011. Nach dem Wochenende frage ich mich im Büro, ob die IT wohl Änderungen an der Bildschirmauflösung vorgenommen hat, denn die Darstellung erscheint mir sehr viel anders als noch eine Woche zuvor. Ich kann nichts finden und frage bei der Hotline nach. „Junge Frau, war es ein hartes Wochenende, Tanz in den Mai oder so?“ Nein, war es nicht, aber Ok, da hatte sich offenbar nichts geändert.

Ich gehe zum Optiker, vielleicht war etwas mit meiner Brille nicht in Ordnung. Es sieht aus, als wenn ich durch einen Sucher einer Fotokamera schaue und diese es nicht schafft scharf zu zoomen… es zoomt und zoomt… mal kurz scharf, dann wieder zoomen… Der Optiker kann nichts finden.

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Lebenswerk

Auf unserer Bloggerseite „Einblick“ geht es in diesem Monat um das Thema Menschenskinder. Meine Eltern haben dafür einen zauberhaft ehrlichen Beitrag über ihre (ersten) Gefühle nach meiner Diagnose geschrieben. Und dies ist meine Antwort:

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Mama, Papa, es ist Zeit euch etwas zu sagen.

Wir reden nicht viel über meine MS. Ich weiß, dass es euch bis heute schwer fällt, zu begreifen, dass eure einzige Tochter von einer unheilbaren Krankheit überfallen wurde. Dass ihr euch fragt: „Was haben wir falsch gemacht?“

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Schreibgast #4 – Zufallszauber

Es ist mir eine große große Freude, euch heute mal wieder einen bezaubernden Schreibgast-Text vorzustellen! Die Autorin möchte diesmal anonym bleiben. Ich fühle mich geehrt, dass sie ihre unglaubliche Geschichte hier auf meinem Blog mit euch teilt. Danke von Herzen <3

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Zufallszauber

Als mir eine Freundin aus früheren Zeiten in einer für mich völlig fremden Großstadt plötzlich aus dem Nichts heraus über den Weg lief, kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, wie verblüfft ich war. „Was für ein unglaublicher Zufall Dich hier zu treffen!“ platzte es aus uns beiden heraus.

Ein Zufall fühlt sich irgendwie wie ein Zauber an, denn er zaubert mir ein Lächeln auf meine Lippen und macht den Tag zu etwas ganz Besonderem. So wie er mir in jener Stadt eine unvergessliche Wiedersehensfreude bescherte.

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