PODCAST #2 – Ein Perspektivwechsel

Soeben ist auf dem „Einblick“-Blog das neue Monatsthema erschienen. Und diesmal haben allein die Angehörigen das Wort. Und Bild. Unter anderem hat hier auch mein Mann über seine Erfahrungen mit meiner Diagnose geschrieben.

Mich hat das Lesen seines Textes im ersten Augenblick etwas geplättet, weil ich mich damals irgendwie anders in Erinnerung hatte. Darüber spreche ich in meinem neuen Podcast:

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Rollentausch

Oha oha oha – vier Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten von „Kleine graue Wolke“ habe ich mich mal wieder vor die Kamera gewagt. Im Rahmen unserer „Einblick“-Videoserie „Tausend Gesichter“ stellen wir nämlich alle paar Monate ein Blogger-Teammitglied im Porträt vor. Und für diesen Monat bin ich also nun an der Reihe.

Das Monatsthema lautet „Selbstliebe“. Ein wunderschönes Thema. Es passt insofern so gut zu meiner momentanen Entwicklung, weil ich gerade in diesem Bereich viel verändern und beobachten konnte in den letzten Monaten.

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Wieso soll ich so besonders sein?

Es ist so weit. Endlich. Vor einigen Monaten – muss ich jetzt schon sagen – habe ich euch ganz kurz berichtet, dass ich einen ganz besonderen neuen Menschen ins Herz geschlossen habe. Daniel. Jetzt ist die Doku, die für das Blogger-Projekt Einblick entstanden ist, im neuen Themenmonat Angehörige online gegangen.

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Ein Neustart

Aufregende Tage liegen hinter mir – in die gute und die schlechte Richtung. Schlecht, weil mein Blog gehackt wurde und dabei mein schöner letzter Beitrag flöten gegangen ist. Aber nun gut, ich mag den Hacker nicht mit meinem Unmut belohnen, daher ist es mir mittlerweile egal.

Und in die gute Richtung, weil ein paar neue Werke von mir veröffentlicht wurden, die mir am Herzen liegen.

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Ein Hauch von Bestimmung

So. Bald ist es tatsächlich drei Jahre her, dass ich meinen Bachelorfilm „Kleine graue Wolke“ fertig gestellt und damit auch mein Studium abgeschlossen habe. Wie faszinierend schnell diese Zeit rückblickend vergangen ist. Gerade mal vor einem Jahr kam die DVD auf den Markt.

Drei Jahre mit der eigenen Filmproduktionsfirma, drei Jahre als Unternehmerin und drei Jahre, in denen ich mich als Filmemacherin mit Multiple Sklerose auseinandersetze. „Was? Du machst Filme über deine eigene Krankheit?“ + eine hochgezogene Augenbraue ernte ich oft im Gespräch mit anderen über meinen Beruf.

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Wau Miau

Uuuuuuh, was für ein toller Themenmonat gestern auf Einblick gestartet ist: Haustiere. Es gibt so Themen, bei denen alle Beiträge vor Liebe nur so funkeln! Dieses Thema gehört definitiv dazu. Ich habe diesmal nicht nur gefilmt, sondern auch getextet. Tiere gehören schon immer irgendwie zu meinem Leben ganz eng dazu, auch wenn ich nicht zu jedem Zeitpunkt ein eigenes Haustier besessen habe. Es gibt da einfach eine ganz besondere Beziehung zwischen mir und ihnen, die sich schwer in Worte fassen lässt.

WINNIE

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Tausend Gesichter – Sandra

Mit Mädchen-Freundschaften hatte ich wirklich Pech im Leben. Bis heute rätsele ich, warum ich so extrem dieser Kummerkasten-Typ Mädchen war, bei dem man sich ausheulen und allenfalls noch die Hausaufgaben abschreiben konnte, doch für mehr hat es dann nicht gereicht. Aufgewachsen in einem Männerhaushalt mit drei Brüdern hab ich mich so sehr nach einer weiblichen Person (außer meiner Ma) an meiner Seite gesehnt. Und Mal um Mal bin ich enttäuscht worden. Nach dem Abi bin ich dann wieder dazu übergegangen, Männer-Freundschaften zu pflegen, aber das ist natürlich kein Ersatz – nichts gegen euch, Männer!

Die Hoffnung war schon ganz aufgegeben, als zu Beginn des Studiums Sandra in mein Leben trat. Das war wie Liebe auf den ersten Blick. Wir sind kurze Zeit später zusammen in eine WG gezogen. Der Uni-Stress hat das Gemeinschaftsleben später ein wenig überschattet, aber wir haben so großartige Partys gefeiert. Ich konnte mein Glück kaum fassen.  Dann kam die MS. Und ich hab es nicht mehr geschafft, offen zu bleiben für diesen tollen Menschen in meinem Leben. Die Diagnose hat mich so verwirrt, dass ich aufgehört habe, mit ihr über meine Gefühle zu reden. Meine Zimmertür war fortan immer zu. Gekocht hab ich nur alleine, weil die restliche WG nichts von meiner MS erfahren sollte und ich ein MS-Kochbuch benutzt habe. Im Nachhinein hab ich es mir selbst so wahnsinnig schwer gemacht. Warum? Keine Ahnung.

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