Jüngere Wohn-Pflege

Am vergangenen Mittwoch war ich zu Gast auf einer Veranstaltung des Vereins Jüngere Wohn-Pflege e.V. in meiner Heimatstadt Detmold. Die sehr engagierte Gabriele Bunse hatte mich zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, an der viele bekannte Gesichter teilgenommen haben: Eva Koch von der Hertie Stiftung, Sabine Schipper von der DMSG und – was mich am meisten gefreut hat – mein allererster Neurologe und Namensgeber von „Kleine graue Wolke“ Christoph Schattenfroh. Zusammen mit dem Kinderarzt Günther Golla reden wir über einige verschiedene Aspekte des Lebens mit MS. Ich bin sozusagen als „Insiderin“ eingeladen.

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Rollentausch

Oha oha oha – vier Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten von „Kleine graue Wolke“ habe ich mich mal wieder vor die Kamera gewagt. Im Rahmen unserer „Einblick“-Videoserie „Tausend Gesichter“ stellen wir nämlich alle paar Monate ein Blogger-Teammitglied im Porträt vor. Und für diesen Monat bin ich also nun an der Reihe.

Das Monatsthema lautet „Selbstliebe“. Ein wunderschönes Thema. Es passt insofern so gut zu meiner momentanen Entwicklung, weil ich gerade in diesem Bereich viel verändern und beobachten konnte in den letzten Monaten.

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Die Sache mit der Aufklärungsarbeit

Vor ein paar Tagen ist ein regelrechtes Erdbeben durch die MS-Community gegangen. Denn im TV läuft seit kurzer Zeit ein kleiner Spot, der als Spendenaufruf für die DMSG gedacht ist.

Ich will gar nicht anfangen, meine Meinung zu diesem Werk zu sagen, es tut eigentlich auch gar nicht viel zur Sache. Was ich einfach nur festgestellt habe: Hier wird ein Bild der Krankheit Multiple Sklerose dargestellt, von dem ich mich abgrenzen möchte. Und diese spontane Reaktion ist mir selbst zuwider.

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Ein Hauch von Bestimmung

So. Bald ist es tatsächlich drei Jahre her, dass ich meinen Bachelorfilm „Kleine graue Wolke“ fertig gestellt und damit auch mein Studium abgeschlossen habe. Wie faszinierend schnell diese Zeit rückblickend vergangen ist. Gerade mal vor einem Jahr kam die DVD auf den Markt.

Drei Jahre mit der eigenen Filmproduktionsfirma, drei Jahre als Unternehmerin und drei Jahre, in denen ich mich als Filmemacherin mit Multiple Sklerose auseinandersetze. „Was? Du machst Filme über deine eigene Krankheit?“ + eine hochgezogene Augenbraue ernte ich oft im Gespräch mit anderen über meinen Beruf.

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