FAQ: Hat dir die Akupunktur geholfen?

Nummer zwei der beliebtesten Fragen in den Filmgesprächen ist die nach der Akupunktur. Ich bekomme im Film live die allererste Akupunktur-Behandlung meines Lebens im Buddhistischen Gesundheitszentrum Frankfurt, welches in das buddhistische Kloster Pagode Phat Hue eingegliedert ist. Hier wurde ich von Mönchen behandelt, was allein schon einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Diese ganze Aktion ist eigentlich von meiner Protagonistin Beate angestoßen worden. Sie berichtet im Film, wie sie zur Akupunktur gekommen ist und wie sehr ihr das bei ihren Beschwerden geholfen hat. Beate hat mir auch noch eine Menge mehr über ihre Zen-Kurse, an denen sie bei der Pagode Phat Hue teilnimmt, erzählt.  Sie hat mich sehr neugierig gemacht, sich der MS mal von dieser Seite zu nähern, vor allem, weil ich generell ein Mensch bin, der ein gesundheitliches Problem immer ganzheitlich betrachten und auch so behandelt werden möchte.

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FAQ: Wie geht es dir heute?

Schon lange denke ich darüber eine neue Reihe auf meinem Blog aufzumachen – und zwar ein FAQ auf Basis meiner Kinotourtermine. Jeder Ort und jede Vorstellung ist zwar irgendwie komplett verschieden – und genau das ist ja auch das Schöne – aber es gibt so eine Basis an Publikums- und Moderatorenfragen, die sich immer wiederholt. Und da ja nicht alle von euch einen Tourtermin besuchen (können), werd ich einfach mal ein Basispaket an Fragen in dieser Reihe beantworten.

Sag mal – wie geht es dir heute?

Das ist meistens eine der ersten Fragen, nachdem die Lichter im Kino wieder angehen und die Abspannmusik verklingt. Kurz zur Erinnerung: Der letzte Drehtag von KGW war im Oktober 2013. Bis dato hatte ich zwei Schübe (aber schon vor Drehbeginn) und bis auf ein wenig Fatigue und bei langer Belastung kribbelnde Füße und Fingerspitzen keine weiteren Einschränkungen. Da KGW als meine Bachelorarbeit entstanden ist, befand ich mich am Ende meines Studiums, war schon scheinfrei und konnte mich 24/7 auf meinen Film konzentrieren.

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Bye bye 2015

2015 ist fast vorbei, 2016 klopft an die Tür. Was für ein Wahnsinn, wie schnell ein weiteres Jahr mit MS verflogen ist. In diesem Jahr habe ich Vierjähriges gehabt. Auf der einen Seite kann ich mich an das Leben ohne die Krankheit nicht mehr erinnern und es scheint mir, als ob ich sie schon immer habe. Auf der anderen Seite fühlt sie sich zum Teil immer noch so neu an. Und so vieles hab ich noch nicht geschafft zu ändern, was ich mir durch die MS vorgenommen hatte.

Es war ein tolles Jahr. Ein unglaubliches Jahr. Hochemotional, rasant, voller Glücksmomente und schöner Erlebnisse. Ich muss sagen, dass es sogar das Hochzeitsjahr 2014 nochmal ein Stück getoppt hat (wer schonmal geheiratet hat, weiß, dass diese Hochzeits-Freude sehr punktuell ist.. der Stress davor ist nicht immer ganz so erfreulich ;)).

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Sonntagspläne für Hamburg

Liebe Hamburger, am kommenden Sonntag (11.10.) findet um 11 Uhr im Abaton eine Matinee-Vorstellung von „Kleine graue Wolke“ mit anschließendem Filmgespräch statt! Es ist offizielle Station 7 meiner #kgwkinotour 🙂

Außerdem wird es die vorerst letzte Vorstellung in einem Hamburger Kino sein, daher hoffe ich, dass ihr Lust habt, den Film mit mir würdig von der Leinwand zu verabschieden!

KGW läuft übrigens noch an ganz ganz vielen anderen Orten und es kommen immer noch wöchentlich neue hinzu: http://www.wfilm.de/kleine-graue-wolke/kinotermine/

#kgwkinotour – Station 3: Weiden

Sechs Stunden Zugfahrt liegen vor mir nach Weiden in die Oberpfalz. Was macht man in sechs Stunden?

Eigentlich wollte ich ja arbeiten. Ein paar Dinge aufholen, Konzepte generieren. Bloggen. Aber jetzt, wo mein iPad startklar vor mir auf dem Aufklapptisch steht, drehen sich alle Gedanken, dass mir schwindelig beim Nachdenken wird.

Also beschließe ich, mich berieseln zu lassen für die erste Zeit. Vor einigen Tagen habe ich angefangen die Serie „Downton Abbey“ zu sehen und habe mir vorsichtshalber ein paar Folgen mitgenommen. Hach, wie ich solche Kostümserien liebe. Die Handlung dort wird fast sekundär, ich liebe es einfach, mich für ein paar wenige Stunden in dieser Welt zu verlieren. Und so sitze ich plötzlich in Nürnberg. Huch!

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#kgwkinotour – Station 2: Detmold

Ich habe wirklich großen Respekt vor einigen meiner Bloggerkollegen, die direkt nach einem großen Event oder Erlebnis schon am nächsten Morgen einen Text und hübsch aufgearbeitete Fotos auf ihrer Seite erstrahlen lassen. Das nehme ich mir auch Mal um Mal vor, aber die Realität sieht dann eher so aus, dass die neugewonnenen Eindrücke erstmal einige Tage oder manchmal auch Wochen in mir wirken müssen, bevor ich Worte dazu auf den Bildschirm bringen kann.

So. Und genau das versuche ich jetzt mal zur Abwechslung bewusst zu akzeptieren und mich dem spontanen Impuls, sich darüber zu ärgern, zu widersetzen.

So habe ich es also nicht geschafft, jeden Tag nach dem jeweiligen Tourtermin einen Blogeintrag zu verfassen, zu groß war die Anstrengung dieser ganzen Reiserei und zu überwältigend die Eindrücke, die auf mich eingeprasselt sind in den einzelnen Städten. Reizüberflutung auf allen Kanälen. Jetzt ist die Tour erstmal auf Pause und ich kann das irgendwie versuchen zu begreifen, was in den letzten zwei Wochen passiert ist.

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#kgwkinotour – Station 1: Stralsund

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Die Sonne lacht fröhlich vom strahlendblauen Sonntags-Himmel, als mein IC pünktlich! (ich war auch erstaunt) den Hamburger Hauptbahnhof verlässt. Nach dem verregneten Vortag wirkt das Wetter heute bei mir wie eine Tasse köstlicher Cappuccino. Gut gelaunt und ein bißchen nervös mache ich mich also auf nach Stralsund. Um nicht zuviel über den bevorstehenden Kinostart nachzudenken, lenke ich mich die knapp dreistündige Zugfahrt mit Serien ab. Wie schön, dass sowas wie Tablets erfunden wurden.

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