Gegen den Strom

Es war schon im Sommer mal Thema bei mir und es bleibt aktuell: Mut. Ich merke gerade, was Mut überhaupt bedeutet. Viele Menschen fanden es damals mutig, „Kleine graue Wolke“ zu realisieren mit allem, was dazu gehört. Sowohl mit der persönlichen Herausforderung der Begegnungen als auch mit der Filmproduktion an sich. Andere fanden es mutig, dass ich danach ein Unternehmen gegründet habe. Wiederum andere finden es mutig, dass ich keine Medikamente nehme.

Das alles fühlt sich mich persönlich nicht nach Mut an. Es sind alles Dinge, für die ich ohne Schwierigkeiten einstehen kann. Herz und Kopf ziehen bei all diesen Sachen an einem Strang. So ist es für mich unmissverständlich klar, dass diese Sachen gerade richtig für mich sind.

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Fünf Wochen .. of what?

Was habe ich jetzt eigentlich fünf Wochen gemacht? Am wenigsten tatsächlich meditiert. Das hat mich selbst überrascht. Immerhin hatte ich massenhaft Gelegenheit dazu. Der Ort war perfekt, ich war allein mit mir, in einem Häuschen mitten in der Natur. Aber irgendwie .. sollte es nicht sein, vor allem in den ersten Wochen.

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Heim gekommen.

So. Nach fünf Wochen Panchakarma zurück zuhaus. Auf der einen Seite könnte ich explodieren vor Dingen, die es zu berichten gibt – ehrlich, ich habe schon überlegt, ob es nicht sinniger ist, ein Buch über meine Erfahrungen schreiben, anstatt es für den Blog aufzustückeln.

Auf der anderen Seite fühle ich mich gerade so geerdet, so in mir ruhend, dass ich gar nicht so sehr das Bedürfnis verspüre, viele Worte über die vergangene Zeit zu verlieren. Verzwickt ☺️

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Rollentausch

Oha oha oha – vier Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten von „Kleine graue Wolke“ habe ich mich mal wieder vor die Kamera gewagt. Im Rahmen unserer „Einblick“-Videoserie „Tausend Gesichter“ stellen wir nämlich alle paar Monate ein Blogger-Teammitglied im Porträt vor. Und für diesen Monat bin ich also nun an der Reihe.

Das Monatsthema lautet „Selbstliebe“. Ein wunderschönes Thema. Es passt insofern so gut zu meiner momentanen Entwicklung, weil ich gerade in diesem Bereich viel verändern und beobachten konnte in den letzten Monaten.

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Einmal Reset, bitte

Exciting news 🙆 – ich habe etwas Großes vor. Genaugenommen habe ich viele große Dinge vor in den nächsten Monaten.. whaaaa – Veränderung! Freude! Als erstes werde ich in circa einem Monat für fünf Wochen abtauchen. Denn ich habe mich auf Anraten meines Ayurveda-Therapeuten Michael Rohrschneider dazu entschieden, eine Panchakarma zu machen. Eine Panchakarma ist eine ayurvedische Tiefenreinigungskur. Wenn sie gewissenhaft durchgeführt wird, wird sie individuell auf die Bedürfnisse des  jeweiligen Menschen zugeschnitten, der sie bekommt.

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Spieglein an der Wand

Vor ein paar Monaten habe ich beschlossen auf diesem Blog auch über Hochsensibilität zu schreiben. Das Thema begleitet mich jetzt schon einige Jahre und ich durfte dadurch viel über mich lernen.

Und gleichzeitig hat es mir auch für mein Umfeld die Augen geöffnet. Erstens dafür, dass es überhaupt eine unterschiedliche Art von Sensibilität gibt und welchen Unterschied sie macht. Endlich zu realisieren, was genau mich an die Art einiger Menschen anecken lässt.

Und zweitens wieviele doch sehr sensible Menschen sich in meinem direkten Umfeld befinden. Und dass viele, mit denen ich mich spontan auf einer Wellenlänge fühle, sensibler sind als die breite Masse.

Mein Blick auf das hochsensibel-sein hat sich jetzt nochmal verändert. Und dabei geht es nicht um den fehlenden Filter und um Reizüberflutung und all das, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Interaktion.

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