Jüngere Wohn-Pflege

Am vergangenen Mittwoch war ich zu Gast auf einer Veranstaltung des Vereins Jüngere Wohn-Pflege e.V. in meiner Heimatstadt Detmold. Die sehr engagierte Gabriele Bunse hatte mich zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, an der viele bekannte Gesichter teilgenommen haben: Eva Koch von der Hertie Stiftung, Sabine Schipper von der DMSG und – was mich am meisten gefreut hat – mein allererster Neurologe und Namensgeber von „Kleine graue Wolke“ Christoph Schattenfroh. Zusammen mit dem Kinderarzt Günther Golla reden wir über einige verschiedene Aspekte des Lebens mit MS. Ich bin sozusagen als „Insiderin“ eingeladen.

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Heim gekommen.

So. Nach fünf Wochen Panchakarma zurück zuhaus. Auf der einen Seite könnte ich explodieren vor Dingen, die es zu berichten gibt – ehrlich, ich habe schon überlegt, ob es nicht sinniger ist, ein Buch über meine Erfahrungen schreiben, anstatt es für den Blog aufzustückeln.

Auf der anderen Seite fühle ich mich gerade so geerdet, so in mir ruhend, dass ich gar nicht so sehr das Bedürfnis verspüre, viele Worte über die vergangene Zeit zu verlieren. Verzwickt ☺️

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Rollentausch

Oha oha oha – vier Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten von „Kleine graue Wolke“ habe ich mich mal wieder vor die Kamera gewagt. Im Rahmen unserer „Einblick“-Videoserie „Tausend Gesichter“ stellen wir nämlich alle paar Monate ein Blogger-Teammitglied im Porträt vor. Und für diesen Monat bin ich also nun an der Reihe.

Das Monatsthema lautet „Selbstliebe“. Ein wunderschönes Thema. Es passt insofern so gut zu meiner momentanen Entwicklung, weil ich gerade in diesem Bereich viel verändern und beobachten konnte in den letzten Monaten.

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Die Sache mit der Aufklärungsarbeit

Vor ein paar Tagen ist ein regelrechtes Erdbeben durch die MS-Community gegangen. Denn im TV läuft seit kurzer Zeit ein kleiner Spot, der als Spendenaufruf für die DMSG gedacht ist.

Ich will gar nicht anfangen, meine Meinung zu diesem Werk zu sagen, es tut eigentlich auch gar nicht viel zur Sache. Was ich einfach nur festgestellt habe: Hier wird ein Bild der Krankheit Multiple Sklerose dargestellt, von dem ich mich abgrenzen möchte. Und diese spontane Reaktion ist mir selbst zuwider.

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Der Masterplan

Dieses Gefühl hab ich ja schon lange, aber jetzt ist amtlich. Mein Körper verfolgt einen Masterplan. Mit diesem ganzen MS-Kram. Ich weiß, dass das ziemlich bekloppt klingt, aber es ist wirklich so. Aus jeder schlechten Phase komme ich wie ein Phoenix aus der Asche wieder gestärkt hervor und habe das Gefühl, eine neue Lebens-Lektion gelernt zu haben.

Hey, die beschissenen Tage bleiben beschissen. Auch wenn ich mir dann schon immer versuche klar zu machen, dass am Ende alles gut wird. Aber das kann man einfach nicht annehmen, wenn es grad einfach alles nicht geht. Oder zu viel ist mit dem Leben. Das klingt zwar echt dramatisch, aber ich muss ehrlich sagen, dass es so ziemlich beschreibt, wie ich mich manchmal fühle.

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Kopfsache Ernährung

Vor einer Weile hab ich euch von meinem Clean Eating berichtet. Und die Antwort auf eine der am häufigsten gestellten Fragen dazu bin ich noch schuldig:

„Welchen Einfluss hat das Clean Eating denn auf deine MS?“

Puh, das ist mal eine schwere Frage. Das Clean Eating hat generell einen sehr positiven Einfluss auf meinen Körper und mein gesamtes Leben. Daher hat es unweigerlich auch einen positiven Effekt auf meine MS! Wir sind da bei der Frage angekommen, was dir mehr bringt: Ein Lebensstil, mit dem du selbst in Einklang bist und mit dem du dich zu 100 Prozent wohlfühlst. An den du glaubst. Oder eine Ernährungsweise, die jemand aufgrund von Stoffwechselprozessen, Erfahrungen oder wissenschaftlichen Untersuchungen festgelegt hat und nach dem du dich richtest, weil die Regeln nunmal so sind.

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Phase sieben

Seid ihr eigentlich auch so Phasen-Menschen, wie ich? Ganz schrecklich. Ich liebe und abscheue das gleichermaßen. Wochenweise blubbern die Worte nur so aus mir heraus und ich könnte innerhalb von Tagen ganze Bücher füllen und dann lähmt der Alltag meine Gedanken wieder so sehr, dass ich keinen einzigen vernünftigen Satz herausbringe.

Mal spiele ich jeden Tag Klavier und versinke in die Welt dieser wunderschönen Töne, die da aus dem Instrument heraus klingen und dann nehme ich monatelang nicht mal mehr wahr, dass es dort in der Ecke meines Wohnzimmers steht.

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