PODCAST #2 – Ein Perspektivwechsel

Soeben ist auf dem „Einblick“-Blog das neue Monatsthema erschienen. Und diesmal haben allein die Angehörigen das Wort. Und Bild. Unter anderem hat hier auch mein Mann über seine Erfahrungen mit meiner Diagnose geschrieben.

Mich hat das Lesen seines Textes im ersten Augenblick etwas geplättet, weil ich mich damals irgendwie anders in Erinnerung hatte. Darüber spreche ich in meinem neuen Podcast:

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Der notwendige Schub(s)

Dankbarkeit. Das ist immer noch das dominierende Gefühl nach der Panchakarma. Sie erstreckt sich auf vieles. Jetzt gerade fühle ich mich so unglaublich dankbar, dass ich diesen Schub mit den massiven kognitiven Störungen im Sommer bekommen habe. Ohne diese krasse Erfahrung hätte ich nicht – zumindest nicht in nächster Zeit – danach geforscht, woraus „ich“ denn eigentlich bestehe. Wer ist dieses „ich“? Verschwindet es etwa, wenn ich meine kognitiven Fähigkeiten verliere? Ne, das klingt nicht richtig.

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Fünf Wochen .. of what?

Was habe ich jetzt eigentlich fünf Wochen gemacht? Am wenigsten tatsächlich meditiert. Das hat mich selbst überrascht. Immerhin hatte ich massenhaft Gelegenheit dazu. Der Ort war perfekt, ich war allein mit mir, in einem Häuschen mitten in der Natur. Aber irgendwie .. sollte es nicht sein, vor allem in den ersten Wochen.

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Heim gekommen.

So. Nach fünf Wochen Panchakarma zurück zuhaus. Auf der einen Seite könnte ich explodieren vor Dingen, die es zu berichten gibt – ehrlich, ich habe schon überlegt, ob es nicht sinniger ist, ein Buch über meine Erfahrungen schreiben, anstatt es für den Blog aufzustückeln.

Auf der anderen Seite fühle ich mich gerade so geerdet, so in mir ruhend, dass ich gar nicht so sehr das Bedürfnis verspüre, viele Worte über die vergangene Zeit zu verlieren. Verzwickt ☺️

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Abwesenheitsnotiz – Start der Panchakarma

Sonntag. Viel zu erledigen. Wie vor jeder anderen Reise ballt sich alles die letzten Tage. Beruflich wie privat gibt es unendlich viele Dinge, die noch erledigt werden wollen, bevor ich mich in ein neues Abenteuer stürze: Meine erste Panchakarma.

Fünf Wochen werde ich ab morgen aus dem Alltag treten und in diese Behandlung gehen. Behandlung, Kur, Reinigung – egal, wie man es offiziell nennt, für mich ist es ein Abenteuer. Es schließt sich an an die neue Reise, die vor fünf Monaten mit dem letzten Schub begann. Und auch wenn mir mein Ayurveda-Therapeut den Ablauf grob erklärt hat, habe ich keine Ahnung, was auf mich zu kommt.

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Spieglein an der Wand

Vor ein paar Monaten habe ich beschlossen auf diesem Blog auch über Hochsensibilität zu schreiben. Das Thema begleitet mich jetzt schon einige Jahre und ich durfte dadurch viel über mich lernen.

Und gleichzeitig hat es mir auch für mein Umfeld die Augen geöffnet. Erstens dafür, dass es überhaupt eine unterschiedliche Art von Sensibilität gibt und welchen Unterschied sie macht. Endlich zu realisieren, was genau mich an die Art einiger Menschen anecken lässt.

Und zweitens wieviele doch sehr sensible Menschen sich in meinem direkten Umfeld befinden. Und dass viele, mit denen ich mich spontan auf einer Wellenlänge fühle, sensibler sind als die breite Masse.

Mein Blick auf das hochsensibel-sein hat sich jetzt nochmal verändert. Und dabei geht es nicht um den fehlenden Filter und um Reizüberflutung und all das, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Interaktion.

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Anders als erwartet

Wie in meinem letzten Beitrag schon anklang, war ich mir vor Beginn unserer USA Reise wirklich nicht mehr sicher, warum ich das Ganze eigentlich machen sollte. Es gab sogar eine Phase – direkt nach meinem ersten Pronstorf Retreat – da hätte ich sie am liebsten einfach abgeblasen.

Und einmal mehr lehrt mich das Leben auf Timing zu vertrauen. Jetzt, wo ich hier in Las Vegas sitze, ist alles genau zum rechten Zeitpunkt da.

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