Kraft tanken

Dieses Jahr komme ich echt rum – also für meine Verhältnisse 🙂 Jetzt war ich schon in vier neuen Ländern und etlichen neuen Städten und da werden auch noch ein paar dazukommen in diesem Jahr. So langsam bin ich richtig reisesüchtig geworden. Und das mir .. wer hätte das gedacht.

KGW in NizzaMeine jüngste Reise hat mich zum ersten Mal nach Frankreich geführt. Da ich kein Französisch in der Schule hatte und sich die Franzosen zum Teil ja sehr schwer mit Englisch tun, hatte ich bisher kein Bedürfnis dieses Land zu bereisen. Aber in diesem Jahr war ich nun bereit, einfach mal zu schauen, wie es dort so ist.

Und es war eine wundervolle Zeit. Erinnert ihr euch an meinen ersten Schreibgast? Sie lud mich in ihr idyllisches Städtchen ein, in das sie zusammen mit ihrem Mann ausgewandert ist vor einigen Jahren. Die beiden haben dort ein traumhaftes Haus. Und auch alles drumherum dort ist wie im Bilderbuch. Weinberge, Steinhäuser, alte Kirchen, alte Dörfer, bunte Häuser, prachtvolle Vegetation, Sonne, duftende Blumen – und natürlich Käse und Baguette im Überfluss.

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Schreibgast #5: Anja

Heute gibt es mal wieder einen Gasttext! Yay! Ich freue mich, euch heute Anjas Geschichte vorstellen zu dürfen. Sie schrieb mir über Facebook und ich finde ihre Erfahrungen so schön, dass ich Anja gefragt habe, ob sie mein Schreibgast damit werden möchte. Danke, liebe Anja ?

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Aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, lässt sich etwas Schönes bauen!

Es ist Anfang Mai 2011. Nach dem Wochenende frage ich mich im Büro, ob die IT wohl Änderungen an der Bildschirmauflösung vorgenommen hat, denn die Darstellung erscheint mir sehr viel anders als noch eine Woche zuvor. Ich kann nichts finden und frage bei der Hotline nach. „Junge Frau, war es ein hartes Wochenende, Tanz in den Mai oder so?“ Nein, war es nicht, aber Ok, da hatte sich offenbar nichts geändert.

Ich gehe zum Optiker, vielleicht war etwas mit meiner Brille nicht in Ordnung. Es sieht aus, als wenn ich durch einen Sucher einer Fotokamera schaue und diese es nicht schafft scharf zu zoomen… es zoomt und zoomt… mal kurz scharf, dann wieder zoomen… Der Optiker kann nichts finden.

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Schreibgast #3: Paul Pesch – Teil 2

Hier ist Paul Pesch aus Köln für euch! Danke, lieber Paul, für deine Geschichte! Hier geht es zum Teil 1!

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Teil 2

Zweitjob

Die erste Erklärung auf meine damaligen Fragen habe ich noch im Ohr: „MS beeinflusst die Fähigkeit von Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark, sich akkurat miteinander und mit dem Netz von Nerven im Rest des Körpers zu verständigen. Im Allgemeinen trifft es junge Erwachsene, viel öfter Frauen.“ Ich bin weder jung noch weiblich und trotzdem hat es mich getroffen. Warum?

In der ersten Zeit war ich überfordert. Überfordert zu fragen, überfordert zu verstehen, überfordert zu antworten. Sollte ich meine Familie und Freunde einweihen in das was ich selber nicht verstand – oder sogar öffentlich darüber reden? Was ist mit meinem Arbeitgeber, meinem Job, sollte ich bekannt geben, was mir da um die Ohren gehauen wurde – genauso rücksichtslos – genauso unerklärt? Schreibgast #3: Paul Pesch – Teil 2 weiterlesen

Schreibgast #3: Paul Pesch

Wir feiern heute eine kleine Premiere  🙂 Es schreibt hier bei mir (endlich mal!) ein Mann über seine MS. Hier ist Paul Pesch aus Köln für euch! Danke, lieber Paul, für deine Geschichte!

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Teil 1

Zweitjob

„Machen Sie sich bitte keine Sorgen…“ so endete das Vorstellungsgespräch um einen Job, den ich eigentlich nicht haben wollte, um den ich mich nie beworben hatte, der nirgends ein Inserat füllt und den bestimmt niemand je mit mir tauschen wollte. Der Job ist unbezahlt und kostet Zeit, viel Zeit und Geld, mal mehr mal weniger, aber immer Geld, welches man bestimmt lieber anders angelegt hätte.

Alles scheint sinnlos, überflüssig und ist erdrückend – ein Anfang einer Geschichte, die mir ungefragt Aufgaben gegeben hat, die unlösbar erscheinen – plötzlich einen in Stein gemeißelten Zeitplan vorschreibt – strikt, unausweichlich, entschieden.

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Schreibgast #1 – Teil 2

Mein erster Schreibgast ist eine sie und möchte ihre Krankheit noch nicht öffentlich machen. Daher bleibt sie anonym. Ihr liegt das Thema Homöopathie sehr am Herzen, mit der sie tolle Erfolge für sich erzielen konnte und für das sie einen Dialog schaffen möchte! Es ist ihr besonders wichtig, dass ihr sie trotz aller Anonymität mit Fragen und Meinungen zum Thema überhäufen dürft und sollt!! Schreibt entweder einen Kommentar oder eine E-Mail an mich, es wird alles weitergeleitet und beantwortet. 

Ihr Erfahrungsbericht wird in zwei Teilen veröffentlich. Den ersten Teil konntet ihr hier lesen. Nun Teil 2:

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