Eine Medaille

Früher habe ich oft geschrieben: Alles im Leben hat zwei Seiten .. oder jede Medaille hat zwei Seiten. Damit wollte ich ausdrücken, dass alles Negative auch eine positive Seite hat.

Heute würde ich das so nicht mehr formulieren. Heute sehe ich EINE Medaille. Das Gute und das Schlechte ist keine Bewertung mehr. Es ist ein und dasselbe.

Ich beobachte in meinem Umfeld viele Menschen, die sich mehr oder weniger stolz damit präsentieren, welche Lebensentscheidungen sie für sich getroffen haben. Ob das nun die vegane Ernährung oder ein bestimmter, als gesund angesehener Lifestyle ist, ein Leben ohne Plastikmüll oder was auch immer.
Ihr merkt schon, in welcher Filterblase ich unterwegs bin 🤷‍♀️😉

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PODCAST #2 – Ein Perspektivwechsel

Soeben ist auf dem „Einblick“-Blog das neue Monatsthema erschienen. Und diesmal haben allein die Angehörigen das Wort. Und Bild. Unter anderem hat hier auch mein Mann über seine Erfahrungen mit meiner Diagnose geschrieben.

Mich hat das Lesen seines Textes im ersten Augenblick etwas geplättet, weil ich mich damals irgendwie anders in Erinnerung hatte. Darüber spreche ich in meinem neuen Podcast:

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It’s that time of year..

Zeit für Resümees. Wer hätte gedacht, dass es ausgerechnet das Jahr 2017 wird, dass mein Leben nochmal so grundlegend durcheinander wirbelt. Ich kann mich noch erinnern als ob es gestern gewesen ist, wie ich gedacht habe: „Zwo-Siebzehn wird ’n Flop“. Hat sich auch bis ungefähr zur Jahreshälfte so angefühlt.

Die vergangenen Jahre habe ich meine Jahresabschlusstexte oft an verschiedene Ereignisse geknüpft. Dieses Mal möchte ich den Text Menschen widmen.

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Und was isst du jetzt so?

Da momentan die am häufigsten gestellte Frage die nach meiner Ernährung ist, habe ich beschlossen, diesem Thema auch auf meinem Blog mal wieder ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken 😊 – in Etappen, denn das Thema bleibt umfassend.

Mein letzter Beitrag speziell zum Thema Ernährung ist schon eine Weile her. Damals war ich, glaube ich, noch total auf dem Clean Eating Trip. Das Prinzip des Clean Eatings habe ich natürlich immer noch beibehalten, sprich: es kommen nur frische, unverarbeitete Nahrungsmittel auf den Tisch. Allerdings habe ich es nun endgültig und ein für alle Mal abgelegt, mich in diese Gruppen einzuordnen .. also was es da so alles gibt: Vegetarier, Veganer, Flexitarier .. oder eben auch Clean Eater.

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Der notwendige Schub(s)

Dankbarkeit. Das ist immer noch das dominierende Gefühl nach der Panchakarma. Sie erstreckt sich auf vieles. Jetzt gerade fühle ich mich so unglaublich dankbar, dass ich diesen Schub mit den massiven kognitiven Störungen im Sommer bekommen habe. Ohne diese krasse Erfahrung hätte ich nicht – zumindest nicht in nächster Zeit – danach geforscht, woraus „ich“ denn eigentlich bestehe. Wer ist dieses „ich“? Verschwindet es etwa, wenn ich meine kognitiven Fähigkeiten verliere? Ne, das klingt nicht richtig.

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Fünf Wochen .. of what?

Was habe ich jetzt eigentlich fünf Wochen gemacht? Am wenigsten tatsächlich meditiert. Das hat mich selbst überrascht. Immerhin hatte ich massenhaft Gelegenheit dazu. Der Ort war perfekt, ich war allein mit mir, in einem Häuschen mitten in der Natur. Aber irgendwie .. sollte es nicht sein, vor allem in den ersten Wochen.

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Heim gekommen.

So. Nach fünf Wochen Panchakarma zurück zuhaus. Auf der einen Seite könnte ich explodieren vor Dingen, die es zu berichten gibt – ehrlich, ich habe schon überlegt, ob es nicht sinniger ist, ein Buch über meine Erfahrungen schreiben, anstatt es für den Blog aufzustückeln.

Auf der anderen Seite fühle ich mich gerade so geerdet, so in mir ruhend, dass ich gar nicht so sehr das Bedürfnis verspüre, viele Worte über die vergangene Zeit zu verlieren. Verzwickt ☺️

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